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Verantwortung zeigen - und profitieren

Wenn Sie sich für eine bestimmte Immobilie interessieren, geben wir Ihnen gerne Einblick in deren Energieausweis. Dieser Ausweis informiert über die Energieeffizienz eines Objekts, also den Energiebedarf und vor allem auch den Energieverbrauch.
So können Sie bei ihren Kaufüberlegungen auch auf die ökologischen Aspekte Ihrer Immobilie achten. Der Energieausweis ist außerdem eine große Hilfe, um die kommenden Heiz- und Warmwasserkosten abzuschätzen. Wir wollen nicht, dass sie böse Überraschungen erleben. Deshalb informiert Wohner-Kübler Sie bei der Besichtigung verschiedener Immobilien gerne eingehend über deren energetischen Zustand.

Vor allem ein Blick in die Modernisierungsempfehlungen im Energieausweis kann sich für Sie als nützlich erweisen. Die sind zwar nicht verpflichtend, aber Sie erfahren durch sie genauer, worauf Sie sich einlassen. Eventueller Sanierungsbedarf und weitere Kosten, die in den bevorstehenden Jahren möglicherweise durch Ihr Eigenheim auf Sie zukommen würden, können so genauer abgeschätzt werden.

 

Einführung des Energiepasses

Anders als bei Haushaltsgeräten wissen Käufer oder Mieter von Wohnungen und Häusern nur wenig über deren Energiebedarf. Objektive Informationen sind Mangelware, Vergleichsmaßstäbe fehlen. Die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verpflichtet alle Mitgliedsstaaten einen Energiepass für Gebäude einzuführen.

Im Rahmen der Novellierung der Energie-Einspar-Verordnung werden Energiepässe zukünftig auch für Bestandsgebäude zur Pflicht. Bei Verkauf oder Vermietung muss vom Eigentümer ein Energiepass vorgelegt werden.

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Was ist der Energiepass?

Der Energiepass ist ein Gütesiegel für die Energieeffizienz von Gebäuden. Mit ihm erfahren Interessenten auf einen Blick, ob es sich um ein energiesparendes Gebäude oder um einen Energieverschwender handelt.

Verkäufer und Vermieter erhalten mit dem Energiepass ein Instrument, mit dem sie ihre Käufer bzw. Mieter von der Qualität ihres Hauses überzeugen können. Der Energiepass ermöglicht Mietern und Käufern den Vergleich zwischen unterschiedlichen Immobilienangeboten und deren Energiebedarf. Der Energiepass enthält auch Modernisierungstipps um die Energieeffizienzklasse zu verbessern.

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Wer braucht einen Energiepass?

In privaten Haushalten stellen die Heizkosten den größten Anteil der Betriebskosten dar. Noch immer wird in Deutschland ein Drittel des gesamten Primärenergieverbrauchs für die Raumheizung und Warmwasserbereitung aufgewendet. Dennoch ist, anders als bei vielen Haushaltsgeräten und Autos, der Energieverbrauch von Gebäuden für deren Nutzer meist eine unbekannte Größe.

Verlässliche Informationen über den Energieverbrauch sind vor Einzug meist nicht erhältlich, obwohl in der Bundesrepublik zirka dreißig kommunale oder regionale Energie- oder Gebäudepässe für den Gebäudebestand existieren. Sie weisen jedoch verschiedene Bezeichnungen, Klassifizierungen und Anforderungsgrößen auf. Ein bundesweit unkomplizierter Vergleich zwischen Gebäuden ist so kaum möglich. Für Neubauten ist heute schon ein Energiebedarfsausweis Pflicht. Bei Verkauf oder Vermietung von Wohngebäuden mit Baujahr 1965 oder früher ist Interessenten ab dem 1. Januar 2008 ein Energieausweis zugänglich zu machen. Ein halbes Jahr später - ab dem 1. Juli 2008 - gilt dies für alle Wohngebäude.

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Wie sehen die Energiepass-Labels aus?

Zwei Label, eine Aussage: Um den Kennwert eines Gebäudes vergleichbar zu machen, wurden zwei verschiedene farbige Label entwickelt. Diese ermöglichen eine Einschätzung des Gebäudes „auf den ersten Blick".

Abb. 1) Skala
Abb. 2) Label

Das eine der beiden Label des Energiepasses ordnet das Gebäude in eine farblich unterlegte Skala ein (Abb. 1). Es informiert auf einen Blick über die energetische Qualität eines Gebäudes. Die Besten sind im grünen Bereich, die Schlechteren im roten Bereich zu finden. Konkrete Zahlenangaben ermöglichen zudem einen Vergleich mit bekannten Gebäudestandards. Deshalb sind im Farbverlauf Vergleichswerte angegeben.

Möglich ist auch die Verwendung eines Labels (Abb. 2), das Viele bereits von Kühlschränken oder Waschmaschinen kennen. Die Zuordnung eines Gebäudes zu einer von neun Klassen ermöglicht ebenfalls eine schnelle Einschätzung seiner energetischen Qualität. Die Besten sind auch hier im grünen Bereich in der Klasse A, die schlechteren im roten Bereich bis zu Klasse I (sehr schlecht) zu finden.

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Wie werden die Werte für den Energiepass ermittelt?

Der Energiebedarf des Gebäudes wird mit einem einheitlichen Berechungsverfahren ermittelt. Grundlage dafür sind die Energieeinsparverordnung (EnEV) und geltende DIN-Normen. Für die Annahme der Gebäudedaten gibt es zwei Vorgehensweisen: eine detaillierte und eine vereinfachte. Bei der vereinfachten Aufnahme werden pauschalierte Ansätze zu relevanten Bauteilen und der Anlagentechnik, insbesondere der Heizung benutzt. Feldversuche haben gezeigt, dass bereits die Berechnung auf Basis der vereinfachten Gebäudeaufnahme zu einer verlässlichen Einschätzung der energetischen Qualität eines Gebäudes führt. Noch genauer ist die Berechnung auf der Grundlage einer detaillierten Gebäudeaufnahme. Diese empfiehlt sich dann, wenn eine Modernisierung ansteht und das Gebäude ohnehin genauer analysiert werden muss.

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Die Energiepass-Ausstellung: Einfach, unbürokratisch, schnell.

Wir vermitteln Ihnen gerne kompetente Partner unseres Vertrauens. Dann bleibt es nicht bei der Ausstellung des Passes, sondern Sie profitieren von praxiserprobtem Fachwissen. Oft sind es schon kleine Tipps, die Ihnen gutes Geld sparen können.

Die Höhe der Kosten für einen Einergiepass hängt von diversen Gegebenheiten vor Ort und den Eigenarten des Gebäudes ab. Sprechen Sie dies unverbindlich und individuell mit dem Energieberater ab.

Übrigens: Der Energiepass gilt selbstverständlich für das gesamte Haus. Dies bedeutet, dass auch die Kosten nur einmal je Gebäude anfallen. Und da der Energiepass zehn Jahre gültig ist, ist das Geld „auf lange Sicht" gut investiert.

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*Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)